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<title>ad hoc</title>
<link>http://handelsblatt3.blogg.de/</link>
<description>ad hoc</description>
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<lastBuildDate>Tue, 08 Jul 2008 18:14:07 +0200</lastBuildDate>
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<title>Vorfreude auf ruhige Zeiten</title>
<link>http://handelsblatt3.blogg.de/eintrag.php?id=899</link>
<description><![CDATA[Was wird das schön, wenn endlich der letzte Tropfen Öl verbraucht ist.<br />
 <br /><br /> Denn wenn die Einspritzpumpen unserer Autos und die Vergaser der Rasenmäher ausgetrocknet sind, wenn die Düsentriebwerke der Flugzeuge und die Diesel der LKW und Binnenschiffe schweigen, wird endlich wieder Ruhe sein auf Erden.<br />
<br />
Der Verbrennungsmotor wird dann nach wenig mehr als 100 Jahren Geschichte sein und ins Technikmuseum wandern, wie vor ihm schon die Dampfmaschine.<br />
<br />
Die Zeit des Otto-Motors wird uns als die laute, gefährliche und stinkende Zeit in Erinnerung bleiben und in vier bis fünf Generationen wird man sich fragen, wieso man diese Kraftmaschinen überhaupt solange toleriert hat.<br />
<br />
Aktuell versuchen sich noch die letzten Gruppen gegen das Verschwinden der erdölbasierten Fortbewegung zu stemmen: Sie bauen unnütze Autobrücken über die Elbe bei Dresden und stänkern gegen die Einbeziehung des Flugverkehrs in den Co2-Handel.<br />
<br />
Doch die ganzen Märchen der Energie- und Verkehrspolitik werden nach und nach vom Bürger durchschaut und sie verstehen, dass der Abschied von der Zapfsäule nicht der Untergang sein wird, sondern die Zukunft.<br />
<br />
Auch wenn es mancher noch nicht glauben mag, vermutlich wird sogar das Ende des Individualverkehrs so wie wir ihn heute kennen, mehr Freiheit für den einzelnen bringen und nicht weniger. <br />
<br />
Individualisierbare Massentransportmittel werden die Zukunft der Mobilität sein und nicht die Fortschreibung des Konzeptes Auto mit Hybrid- oder Elektromotor. <br />
<br />
Der Mensch in den sich wieder verdichtenden Städten wird das Einzel-Eigentums-Auto nur noch störend und überflüssig empfinden - wartets mal ab!<br />
<br />
<br />
]]></description>
<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 18:14:07 +0200</pubDate>
<dc:creator>jendert</dc:creator>
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</item>
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<title>Hoffnung an das CERN</title>
<link>http://handelsblatt3.blogg.de/eintrag.php?id=898</link>
<description><![CDATA[Einer geht noch. Denn nach dem Lesen der aktuellen Spiegel-Titelgeschichte (Die Sekunde Null), weiß ich jetzt endlich wie die Welt entstanden ist und wie es zum Urknall kam. <br /><br /> Es gab nämlich schon mal welche wie uns. Und die bauten einen riesigen Beschleuniger so wie jetzt den Large Hadron Collider (<a href="http://www.cern.de/">LHC</a>), tja der war wohl ne' Nummer zu groß und so flog alles in die Luft: Es kam zum Urknall. <br />
 <br />
Wer weiß, wie oft sich das nun schon wiederholt. Meine Hoffnung: Diesmal finden die Forscher die Vernunft.<br />
Schönen Abend, bald werden wir es ja wissen!<br />
]]></description>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 22:44:05 +0200</pubDate>
<dc:creator>jendert</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Es ist vollbracht</title>
<link>http://handelsblatt3.blogg.de/eintrag.php?id=897</link>
<description><![CDATA[Irgendwann während des Projektes zur Neugestaltung eines komplexen Nachrichtenangebots im Internet (gemeinhin Relaunch genannt) kommt jeder Beteiligte an die Stelle, wo er denkt, der Tag der Fertigstellung wird nie kommen. Und dann kommt er doch, plötzlich schneller als erhofft. Und nun ist es tatsächlich geschafft. <br />
<br />
 <br /><br /> Die neue Handelsblatt-Homepage ist online. Wie viele Meetings und wie viele Mails seit dem Start des Projektes im vergangen Jahr dazwischen liegen, lässt sich kaum sagen. Es waren hunderte Treffen in den verschiedensten Konstellationen bzw. tausende elektronische Briefe. Dazu ungezählte Projektpläne, Exeltabellen, Power-Point-Präsentationen, Stylesheets, Entwürfe, und und und. <br />
<br />
Man glaubt es selbst manchmal nicht, wie komplex ein solcher Relaunch im Jahre 2008 mittlerweile ist und wie viel sich in Sachen Darstellungsmöglichkeiten, Multimedia und Nutzerbeteiligung in den Jahren seit der letzten gründlichen Renovierung von Handelsblatt.com getan hat. Wir haben vielleicht ein wenig zulange gewartet und deshalb nun alles inklusive Fundament neu gemacht. <br />
<br />
Allen Kritikern sei übrigens gesagt, es geht wirklich nicht (viel) schneller und all denen, die immer lästern, wenn ein Relaunch mit einer vermeintlichen Verzögerung an den Start geht, gebe ich gern Einblick in ein solches Projekt. <br />
<br />
Bei uns waren gleich mehrere Dienstleister zu koordinieren und ihre Arbeit aufeinander abzustimmen: Die Agentur Denkwerk für die Gestaltung, unser IT-Dienstleister Circit für die technische Umsetzung, hinzu kamen Anbieter von Kursdaten und einer neuen Software für die automatische Indexierung und Verschlagwortung unserer Inhalte. Und auch der eigene Verlag möchte zu seinem Recht kommen sowie bestehende und neue Kooperationspartner. Nicht zu vergessen die Integration der Werbeplätze, die ebenfalls aktuellen Anforderungen genügen muss. <br />
<br />
Klar, dass man dazu ein Konzept benötigt, sonst sollte man es erst gar nicht versuchen. In unserem Konzept steht die journalistische Qualität im Vordergrund. News-Aggregatoren, die auf Quantität setzen, gibt es genug im Internet. Menschliche Intelligenz ist gefragt bei der Sichtung und Aufbereitung von Nachrichten. Alle anderen technischen Funktionen haben sich dem unterzuordnen. Aber alles zusammengenommen, schaffen wir inhaltliche Relevanz für unsere Nutzer. <br />
<br />
Wir recherchieren, filtern und bereiten die Inhalte auf und betreiben den guten alten klassischen Journalismus in einer modernen Darstellungsform. Wir lösen uns dabei auch vom Text und erschließen neue Wege der Inhaltevermittlung. Wir wollen uns über die Qualität unserer Inhalte von den Wettbewerbern differenzieren und nicht mit technischen Spielereien auf der Site glänzen. <br />
<br />
Im Rücken haben wir die Recherchepower und Fachkompetenz der gesamten Handelsblatt-Redaktion mit Zweigstellen in Berlin, Frankfurt, Brüssel, New York und Korrespondentenbüros in aller Welt. Alle Kollegen arbeiten tagesaktuell für die Site und werden Schritt für Schritt auch das Spektrum ihrer Berichterstattung auf multimedialem Gebiet ausweiten. Hinzu kommt eine deutliche Verstärkung der Besatzung der Onlineredaktion. Auf das Ergebnis sind wir stolz und hoffen, dass es von unseren Nutzern angenommen wird. Der ein oder andere Fehler wird in den nächsten Tagen noch behoben werden müssen.<br />
<br />
Für mich heißt es an dieser Stelle Abschied nehmen von meinem Team und der Site, für die ich nun seit fast zehn Jahren gearbeitet habe. Ich bedanke mich bei allen Kollegen für die tolle Zusammenarbeit und das große Engagement während der gemeinsamen Zeit. Meinem Nachfolger übergebe ich das Projekt, wünsche viel Spaß mit dem neunen Angebot und gutes Gelingen. <br />
<br />
Dies ist nämlich mein letzter Eintrag in diesem Blog, das schon seit August 2004 im Netz ist und welches von meinem Co-Autor Heribert Adamsky – dank auch an ihn! – und mir immer eifrig gepflegt wurde. Wir sind auf fast 1000 Einträge gekommen, na ja, nicht ganz: 897.<br />
<br />
Ich habe quasi einen persönlichen Relaunch vor mir, jedenfalls aus beruflicher Sicht. <br />
Ab dem 1. August werde ich für das meiner Meinung nach erfolgversprechendste Startup in diesem Universum als freier Journalist, Formatentwickler und Projektmanager arbeiten. Es ist die von <a href="http://www.sixtus.net/">Mario Sixtus </a>alias Elektrischer Reporter gegründete Videoproduktionsfirma <a href="http://www.blinkenlichten.com/">Blinkenlichten</a>, die sich nicht weniger vorgenommen hat, „als die deutsche Medienbranche durcheinanderzuwirbeln, den Weltfrieden zu erfinden und die Klimaerwärmung auf den Mars zu verbannen.“ Das halte ich für eine sehr reizvolle und spannende Aufgabe und gemeinsam mit Mario für durchhaus machbar. Also, bleiben Sie dran! Oder auch: Yes, we can!<br />
<br />
<br />
]]></description>
<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 12:16:52 +0200</pubDate>
<dc:creator>jendert</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Gysi  vs. Birthler = 1:1</title>
<link>http://handelsblatt3.blogg.de/eintrag.php?id=896</link>
<description><![CDATA[Manchmal muss Journalismus sich darauf beschränken, sich der Wahrheit langsam, Schritt für Schritt zu nähern. Der Süddeutschen ist das heute mit einem großartigen Doppelinterview gelungen. <br /><br /> Die Frage, ob Gregor Gysi, der Fraktionschef der Linken im Bundestag, während der DDR-Zeit ein inoffizieller Mitarbeiter (IM) der Stasi war oder nicht, bewegt weiter die Gemüter. Heute beschäftigt sich der Immunitätsausschuss des Bundestages mit dem Thema. <br />
<br />
Die Süddeutsche lässt Gysi ("Für die Stasi habe ich nie gearbeitet") und Marianne Birthler, Beauftragte für die Unterlagen der Staatssicherheit ("Der Fall Gysi ist klar"), ein einem von <a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/162/182595/">Heribert Prantl und Franziska Augstein hervorragend geführten Interview</a> selbst zu Wort kommen. Das ist das Beste was man in diesem Fall tun kann.<br />
<br />
Mein Eindruck: Es steht 1:1 zwischen den beiden und der Außenstehende und auch der Journalist vermag nicht zu sagen, was wirklich passiert ist. <br />
]]></description>
<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 11:18:35 +0200</pubDate>
<dc:creator>jendert</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Betroffenheitssender WDR</title>
<link>http://handelsblatt3.blogg.de/eintrag.php?id=895</link>
<description><![CDATA[Bitte starten Sie Ihren Tag nicht mit WDR5, der Sender könnte Ihnen den Tag verderben. <br />
<br />
 <br /><br /> Denn in Deutschland ist alles schlecht, große Teile der Bevölkerung sind arm, haben weder Geld und besitzen keine Perspektive. Mütter haben Mühe, ihre Kinder durchzubringen. In den Straßen herrscht das nackte Elend und in den Schulen die blanke Gewalt.<br />
<br />
Im Jahr 2008 hat der Staat seine Fürsorgepflicht für seine Bürger aufgegeben. Unternehmen setzen gnadenlos ihre Interessen durch, der Mensch ist nur noch Produktionsmittel für die besitzende Klasse, der auch noch die Steuern erlassen wird.<br />
<br />
Die Integration ausländischer Mitbürger ist gescheitert und Frauen werden unterdrückt. Die Globalisierung gibt uns dann noch den Rest, ist Schuld an der Entfremdung, steigenden Rohstoff- und Nahrungsmittelpreisen und der sozialen Kälte in unserem Land. <br />
<br />
Manchmal frage ich mich, ob einige der WDR-Redakteure, die im Funkhaus am Wallrafplatz sitzen, nie vor die Tür gehen, um sich z.B. mal den Trubel auf der Hohe Straße, der Haupteinkaufsmeile der Stadt um die Ecke anzuschauen, die Staus der Wochenendausflügler auf der A1 ganz in ihrer Nähe, die überfüllte Ausflugskneipen im Bergischen Land vor ihrer Haustür und die Zigtausenden Motorradfahrer, die die Landstraßen rund um Köln trotz der hohen Benzinpreise unsicher machen. Allen geht es gut und sie haben Spaß am Leben. <br />
<br />
Jedes Ding hat zwei Seiten und Aufgabe von Journalisten ist die ausgewogene, unabhängige und von der eigenen Lebenseinstellung und politischen Meinung getrennte Berichterstattung. <br />
<br />
Das fängt zum Beispiel bei der Auswahl der Gesprächspartner an. Wenn hier von einer Redaktion immer die gleich Experten interviewt werden, gibt es auch immer dieselbe Meinung. Journalismus wird einseitig, bis hin zur Stimmungsmache. <br />
<br />
Der bisweilen großartige Journalismus im WDR wird leider gerade dadurch getrübt. Ich will es mal so formulieren: Man schlägt sich im Zweifel immer auf die Seiten der sozial Schwachen und transportiert häufig so ein in meinen Augen einseitiges Bild der Lebenswirklichkeit.<br />
<br />
Leider ist der Tenor häufig: Es herrscht Klassenkampf, die Menschen sind der Politik und ihren Arbeitgebern schutzlos ausgeliefert und können selbst nichts tun. Ein fatales: "Hat doch eh alles keinen Zweck" wird verbreitet, so wie heute morgen.<br />
<br />
Zu Wort kam heute erneut <a href="http://www.christophbutterwegge.de.vu/">Prof. Butterwegge</a>, Lehrstuhl am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln zum Thema Armutsbericht  (<a href="http://www.wdr.de/themen/politik/deutschland02/armut/interview_080519.jhtml">hier das Interview</a>). Er ist ein gerne gesehener Gast auf dem Sender und Kämpfer gegen den Neoliberalismus: „Seit geraumer Zeit steht der Wohlfahrtsstaat, früher ein konstitutiver Bestandteil bundesdeutscher Staatlichkeit, unter erheblichem Druck. Man kann von einer Sinnkrise des Sozialen sprechen, die zur Umgestaltung fast aller Lebensbereiche nach dem Vorbild des Marktes ausgenutzt wird. Hier geht es um die Frage, ob der Neoliberalismus und der Standortnationalismus als sein ideologischer Zwillingsbruder nicht nur Einfluss auf die Ökonomie nehmen, sondern auch eine Gefahr für die Demokratie darstellen (Quelle: <a href="http://www.politik-poker.de/neoliberalismus-und-standortnationalismus-eine-gefahr-fuer-die-demokratie.php">Politik-Poker</a>).“<br />
<br />
Genau diese Haltung machen sich bestimmte Kollegen beim WDR zu eigen, so mein Eindruck als jemand, der den Sender als Startstation auf seinem Radio eingestellt hat. Ich bin WDR-Fan und möchte es gerne bleiben, aber manchmal fällt es einem wirklich schwer gemacht. <br />
]]></description>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 12:41:38 +0200</pubDate>
<dc:creator>jendert</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Tschüss Deutschland?</title>
<link>http://handelsblatt3.blogg.de/eintrag.php?id=894</link>
<description><![CDATA[Die Elite wandert aus, so das Ergebnis einer Prognos-Studie, die derzeit in den Medien zitiert wird. Denmach ist die Hälfte der Elite-Auswanderer mit dem Einkommen nicht zufrieden, zwei Fünfteln sind die Steuern zu hoch, drei Zehnteln die Bürokratie zuviel und einem Viertel die Gestaltungsmöglichkeiten in diesem unserem Lande zu gering. Aber die Hälfte kann sie eine Rückkehr vorstellen. <br /><br /> Gewöhnlich wird die Meldung mit einer Warnung vor dem Brain Drain garniert und mit dem Hinweis, dass es zigtausend unbesetzt Stellen für Fachkräfte gibt.<br />
<br />
Warum dieses Gejammer? Es ist doch völlig normal, dass es es unter den hellen Köpfen und unruhigen Geistern in einem kleinen Land wie Deutschland besonders viele Unternehmungslustige git, die es in de Ferne zieht, in ein Gelobtes Land, wo es nicht so eng zugeht wie in ihrer kleinen Heimat. Und wenn die Hälfte von ihnen den Weg in die Ferne nicht als Einbahnstraße sieht, dann kann man sich doch auf die frischen Ideen freuen, die sie bei ihrer Rückkehr mitbringen!<br />
<br />
Deutschland ist allein geographisch klein und klamm im Vergleich mit den USA. Dafür hat es andere Vorteile. Das wird sich auch nie ändern, auch wenn man die jetzt schon international vergleichsweies niedrigen Steuern und Abgaben noch so sehr senkt. Je kleiner das Land, um so größer der Teil der Elite, den das Fernweh packt, weil es ihr zu eng wird.<br />
<br />
Die noch kleinere Schweiz macht vor, wie man damit umgeht: Sie fördert die Auswanderung junger Köpfe in die Unternehmens-Brutstätten im Westen der USA, pflegt Kontakte, hilfe transatlantische Netzwerke aufzubauen. <br />
<br />
Den Brain Drain stoppen zu wollen ist ebenso einfältig wie der Versuch, den freien Warenhandel  einzudämmen, den Zugang ins Internet zu verhindern oder über die Lohnkosten mit chinesischen Arbeitern konkurrieren zu wollen.<br />
<br />
Reisende soll man nicht aufhalten, auch nicht mit Geld aus dem Steuersäckel oder aus der Gehaltsschatulle. Man sollte ihnen gute Fahrt wünschen und, wenn sie einem lieb und teuer sind, den Kontakt halten. Ist doch in der vernetzten Welt heutzutage nicht so schwer, nicht wahr?]]></description>
<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 19:42:34 +0200</pubDate>
<dc:creator>hadamsky</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Kommt ohne Viren aus: Firefox </title>
<link>http://handelsblatt3.blogg.de/eintrag.php?id=893</link>
<description><![CDATA[Während Werbeleute schon länger und jetzt auch Politiker virale Kampagnen starten, um ihre Botschaften zu verbreiten, lassen die Macher von Firefox 3 dieses Instrument neuerdings links liegen. <br /><br /> Und warum nicht, wo virales Marketing sich selbst um den Preis eines gewissen Nerv-Faktors unterm Strich immer lohnt? Die Antwort ist ganz einfach : Firefox braucht kein virales Marketing, vielleicht überhaupt kein Marketing mehr. Zum Launch der ersten Version hatte man noch eine aufwändige Anzeigenkampagne gefahren, mit spendenfinanzierten <a href="http://www.firefox-kommt.de/">Inseraten in überregionalen Zeitungen</a>. Auch für Version 3 hatte man Anfang des Jahres noch eine virale Kampagne in der Mache, diese aber nach einer <a href="http://mozillalinks.org/wp/2008/01/sad-false-start-for-firefox-viral-marketing-campaign/">Kommunikationspanne</a> gestoppt.<br />
<br />
Dabei war das Wow-no-popups-Video mit den Eskimos eigentlich ganz nett, hier ist es:<br />
<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sDmzIWTQTKk&hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/sDmzIWTQTKk&hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344"></embed></object> <br />
<br />
Mittlerweise genügen allein das gute Produktimage und die Bekanntheit von Firefox, um genügend Aufmerksamkeit bei den Anwendern und auch bei den Medien zu erregen. Die fahren richtig auf den Open-Soure-Browser ab, und angeblich hat zum Start der Version 3 sogar die Konkurrenz gratuliert: <a href="http://www.n-tv.de/Firefox3Start_Glueckwunschtorte_von_Microsoft/190620082614/982189.html">Glückwunschtorte von Microsoft</a>.<br />
<br />
PS<br />
Auf den Seiten von Handelsblatt.com stieg der Anteil der Nutzer von Firefox 3 am <a href="http://www.golem.de/showhigh2.php?file=/0806/60492.html&wort[]=firefox">großen Download-Tag</a> von unter einem auf über drei Prozent, inzwischen sind des vier Prozent. Alle Firefox-Versionen zusammen bringen es auf knapp 20 Prozent. ]]></description>
<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 18:41:25 +0200</pubDate>
<dc:creator>hadamsky</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Auch Politik wird viral</title>
<link>http://handelsblatt3.blogg.de/eintrag.php?id=892</link>
<description><![CDATA[Das Pew Research Center hat festgestellt, dass sich  mittlerweile fast die Hälfte (46%) der US-Bürger im Internet über den laufenden Wahlkampf informiert. Doch es geht nicht nur um Informationen.<br />
<br />
 <br /><br /> Denn neu ist, dass sich die Wähler auch aktiv am Geschehen beteiligen wollen. Sie nehmen an Diskussionen teil und verbreiten von sich aus Nachrichten und ihre Präferenzen zu Politikern oder Parteien.<br />
<br />
Dabei sind bereits jetzt, zur Hälfte des Wahlkampfes, schon mehr Menschen online engagiert als im gesamten Wahlkampf 2004, damals waren es nur 40 %. Zudem sind neue Formen der Nutzung entstanden. Dazu zählen vor allem Videos und Communitys. 35% der Amerikaner schauen Onlinevideos zu Wahlkampfthemen und 10% engagieren sich in Communitys.<br />
<br />
Für junge Wähler zählt das Web schon heute zu den wichtigsten Möglichkeiten für politische Betätigung und Information. 66% der Internetnutzer unter 30 haben ein Profil in einem Social Network und die Hälfte davon nutzen Plattformen wie Facebook aktiv im Zusammenhang mit Politik. <br />
<br />
Wichtig dabei für die Kandidaten der Parteien ist, dass durch diese aktiven Nutzer auch Spenden gesammelt werden können. 8 % der Nutzer haben bereits online gespendet. Davon profitieren in den USA besonders die Demokraten. Ihre Parteimitglieder liegen auch weit vor den Republikaner, wenn es um die eigenen Aktivitäten im Web geht. <br />
<br />
Das Pew Research Center stellt also fest, das dass Web immer wichtiger wird im Kampf um die Gunst des Wählers. „Poltik wird viral“ heißt <a href="http://pewresearch.org/pubs/869/politics-goes-viral-online">es in der Studie</a>. Aber war sie das nicht schon immer. Früher nannte man das Stammtisch. <br />
]]></description>
<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 12:59:36 +0200</pubDate>
<dc:creator>jendert</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Gegen die Werbevirenpandemie</title>
<link>http://handelsblatt3.blogg.de/eintrag.php?id=891</link>
<description><![CDATA[Viren sind schädlich, warum also sollen ausgerechnet virale Werbekampagnen gut sein? <br />
<br />
 <br /><br /> Ganz einfach: Genau wie die Krankheitserreger sind die Werbeviren schwierig zu bekämpfen. Genau wie sie tarnen sie sich, verändern ständig ihr Aussehen und springen so von Wirt zu Wirt. Schlimmstenfalls breiten sie sich explosionsartig aus. Und genau das ist es, was sich die Viralwerber so sehnlich wünschen und warum sie Viralwerbung gut finden. Man erkennt sie kaum und der Erfolg kann gewaltig sein.<br />
<br />
Zunächst waren Viralkampagnen, die vorzugsweise auf Youtube laufen, Zufallstreffer. Doch mittlerweile gibt es einige Spezialagenturen für dieses Thema. In ihren Labors entstehen die Viren, die sie dann im Kundenauftrag ins Netz entlassen. <br />
<br />
Die <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/437095">Süddeutsche hat sich heute in ihrem Feuilleton diesem Thema gewidmet</a> und sehr schön die Mechanismen dieser Art der Werbung herausgearbeitet. <br />
<br />
Ergebnis: Wieder einmal hat es die Werbeindustrie geschafft, sich als Trittbrettfahrer auf ein an sich schönes Phänomen draufzusetzen und droht es damit zu zerdrücken. <br />
<br />
Neben dem Mailspam entsteht der Filmspam. Daher ist es nur richtig sich „auch bei Werbung für eine faire und transparente Netzkultur“ einzusetzen. Werbung, die sich nicht als Werbung zu erkennen gibt, muss gekennzeichnet werden.<br />
<br />
Da es noch keine Impfung gegen Werbeviren gibt, sind in Großbritannien solche „Virals“ genannten Filme seit diesem Monat illegal, berichtet die SZ. Das geht dann vielleicht ein wenig zu weit. <br />
<br />
Wer mehr über die hohe Schule und die Geheimnisse der viralen Werbung lesen möchte, sollte unbedingt <a href="http://www.techcrunch.com/2007/11/22/the-secret-strategies-behind-many-viral-videos/">den Beitrag von Dan Ackerman Greenberg auf TechCrunch</a> studieren.]]></description>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 13:26:09 +0200</pubDate>
<dc:creator>jendert</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Das sind die Besten</title>
<link>http://handelsblatt3.blogg.de/eintrag.php?id=890</link>
<description><![CDATA[Wie sieht heute eine gute Nachrichtenwebseite aus? Das “World Editors Forum (WEF)” hat sich entschieden. <br />
<br />
 <br /><br /> Fünf prominente Zeitungsdesigner sollten ihre Favoriten wählen. Das ist ihre Auswahl:  <br />
<br />
<b><a href="http://www.elpais.com">www.elpais.com - Spanien</a></b><br />
<img src="http://data.blogg.de/4021/images/elpais.jpeg" alt="" /><br />
<br />
<br />
<b><a href="http://www.timesonline.co.uk">www.timesonline.co.uk - Großbritannien</a></b><br />
<img src="http://data.blogg.de/4021/images/times.jpeg" alt="" /><br />
<br />
<br />
<b><a href="http://www.theglobeandmail.com">www.theglobeandmail.com - Kanada</a></b><br />
<img src="http://data.blogg.de/4021/images/globemail.jpeg" alt="" /><br />
<br />
<br />
<b><a href="http://www.guardian.co.uk">www.guardian.co.uk - Großbritannien</a></b><br />
<img src="http://data.blogg.de/4021/images/guardian.jpeg" alt="" /><br />
<br />
<br />
<b><a href="http://www.24sata.hr">www.24sata.hr - Kroatien</a></b><br />
<img src="http://data.blogg.de/4021/images/24.jpeg" alt="" /><br />
<br />
Der vom WEF dabei festgestellte Trend wird als “Fusion Design” bezeichnet. D.h. Gestaltungselemente im Web und in der gedruckten Zeitung ähneln sich und sollen in der Wahrnehmung der Nutzer eine wiedererkennbare Einheit bilden. <br />
<br />
<br />
An der Auswahl beteiligt waren: Jördas Guzman Bulha (Welt am Sonntag), Lucie Lacava (international tätige Zeitungsdesignerin), Robb Montgomery (CEO Visual Editors), Peter Ong (international tätiger Zeitungsdesigner mit Sitz in Australian und Arbeitsschwerpunkt im asiatisch/pazifischen Raum), Ally Palmer (Gründungsdirektor der Kreativagentur <a href="www.palmerwatson.com">www.palmerwatson.com</a>, die für viele große Zeitungen Projekte durchgeführt hat, ua. Le Monde, El Pais, Politiken).<br />
<br />
Ich glaube die Auswahl trifft es ganz gut. Mein Liebling war und ist El Pais (Gestaltung) und der Guardian (Inhalt). Und auch für den kommenden Handelsblatt.com-Relaunch habe ich ein gutes Gefühl, dass wir richtig liegen. Wobei leider, leider die Standardbannerformate in Deutschland Seiten in der Breite wie in den Beipielen oben verhindern. Aber da bin ich sicher, dass sich bald ändern wird. <br />
<br />
Die einzige Frage, die man natürlich stellen muss: Sollte man bei der Frage nach dem besten Webdesign wirklich Zeitungsdesigner fragen. Aber ich denke man kann. Weil es hier um die Frage der Darstellung und Präsentation von Informationen geht und hier darf man sicher gewisse Grundregeln unterstellen, die im Web und in der Zeitung gleichermaßen gelten. <br />
<br />
]]></description>
<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 16:41:11 +0200</pubDate>
<dc:creator>jendert</dc:creator>
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